Es war einmal… die deutsch-französische Freundschaft

Die Behörden setzen alles daran, die deutsch-französische Freundschaft weiter zu untergraben. Mit überflüssigen Maßnahmen, welche die Betroffenen jahrelang nicht vergessen werden.

Hmmm, lecker Lebensmittel. Aber nicht für Menschen 2. Klasse aus dem Elsass. Foto: Tim Reckmann from Hamm, Deutschland / Wikimedia Commons / CC-BY 2.0

(KL) – Seit Wochen zeigt sich, dass die jahrelang in salbungsvollen Sonntagsreden gerühmte deutsch-französische Freundschaft nicht einmal der ersten Nagelprobe standhält. Zahlreiche einseitige Maßnahmen, wie die nicht im Vorfeld kommunizierte Grenzschließung, haben das Verhältnis zwischen Baden und dem Elsass schwer belastet. Ein Lichtblick kam, als deutsche Krankenhäuser anfingen, elsässische Patienten aufzunehmen, Baden-Württemberg in vorderster Linie. Doch im täglichen Leben werden momentan in der Ortenau weiter Grenzgänger aus dem Elsass schikaniert.

Die Kollegen von Hitradio Ohr berichteten, dass letzte Woche vier Elsässer Grenzgänger in der Ortenau mit einer Strafe von 500 € belegt wurden, weil sie es gewagt hatten, nach der Arbeit auch noch Lebensmittel einkaufen zu gehen. Dieses ist eine unglaubliche Diskriminierung und die Negation dessen, was wir einmal einen „gemeinsamen Lebensraum“ genannt haben. Man kann diese Vorfälle auf einen Nenner bringen – Elsässer dürfen noch am Wertschöpfungsprozess und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Dienste in der Ortenau mitwirken, doch wenn es um ihre eigenen grundlegenden Bedürfnisse geht, dann sind sie Menschen zweiter Klasse. Was ist das, Arroganz? Das Vorgreifen auf eine Entwicklung, wenn in Deutschland die Wirtschaft einbricht und man keine Arbeitnehmer aus dem Elsass mehr braucht?

Niemand muss hier mit sanitären Sicherheitsbedingungen daher kommen. Wenn die Grenzgänger aus dem Elsass als potentiell gefährlich eingestuft werden, dann haben sie auch nicht in der Ortenau an Arbeitsplätzen zu stehen, für die sich kein deutscher Arbeitnehmer gefunden hat. Dann sollten sie daheim bleiben, bis die Coronakrise beendet ist. Doch offenbar werden sie als gesund genug eingeschätzt, in Deutschland die Arbeit zu machen, aber als nicht gesund genug, sich Lebensmittel zu kaufen oder ihr Auto zu betanken, damit sie am nächsten Morgen wieder zur Arbeit fahren können. 500 € Strafe, weil sie Lebensmittel eingekauft haben? Drehe die deutschen Behörden jetzt vollständig durch?

Die Bundespolizei hielt es jetzt noch einmal für erforderlich, den Menschen zweiter Klasse auf dem Elsass zu erläutern, was sie dürfen und was nicht. Wer als Grenzgänger aus dem Elsass kommt, darf sich auf direktem Weg zu seinem Arbeitsplatz begeben und wenn die Arbeit vorbei ist, muss er auf ebenso direktem Weg zurück ins Elsass fahren. Umwege und Anhalten zum Einkaufen oder Tanken sind verboten und kosten 500 € Strafe. Aber so ganz will die Ortenau dann aber auch nicht dicht machen – was man selber in der Ortenau braucht, aber nicht anderweitig beziehen kann, das darf natürlich problemlos eingeführt werden, im Amtsdeutsch: Warenverkehr ist möglich.

Das deutsche Verhalten erinnert an längst vergangene, dunkle Tage. Die Tage eines gemeinsamen Arbeitsmarkts sind gezählt, das hochgradig beleidigende Verhalten der deutschen Behörden gegenüber den Grenzgängern aus dem Elsass ist unerträglich. Man nutzt deren Arbeitskraft aus, dafür ist die Grenze noch durchlässig und man verbietet ihnen bei derart hohen Strafen, Lebensmittel in Deutschland einzukaufen? Speziell in Kehl wird man bereits mittelfristig für diese Arroganz der Behörden einen hohen Tribut zahlen – rund 50 % des Umsatzes des Kehler Einzelhandels werden seit Jahren von Elsässern generiert – doch ob die nach der Coronakrise noch Lust haben, weiter in einem Land einzukaufen, in dem sie als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, das ist mehr als fraglich.

Es wäre kaum verwunderlich, würden irgendwann auch die französischen Behörden reagieren und ihrerseits die Grenze schließen und die dann noch verbleibenden deutschen Grenzgänger nach Kräften schikanieren, so wie es die deutschen Kollegen gerade tun. Man sollte nicht vergessen, dass der Höhepunkt der Corona-Krise in Deutschland erst im Juni erreicht sein soll. So ungern man das schreibt – die entscheidenden Stellen in der ehemaligen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind ein Totalausfall. Statt die Nachbarn grundlos zu schikanieren, sollten sie sich lieber darum kümmern, die Corona-Krise in den Griff zu bekommen. Dazu ist allerdings die Herabwürdigung der Nachbarn kein geeignetes Mittel.

32 Kommentare zu Es war einmal… die deutsch-französische Freundschaft

  1. Sehr geehrte Damen und Herren

    Aber komisch ist daß die deutschen hier im Elsass einkaufen. Das gehört genau so verboten. Warum diese dürfen und umgekehrt nicht????
    Tja da zeigt sich doch mal wieder der Rassismus

    Grüße aus dem schönen Elsass Jeanette Abendschön

    • Eurojournalist(e) // 12. April 2020 um 23:37 // Antworten

      Ja, das passt momentan alles nicht. Wir werden alle hart daran arbeiten müssen, wieder ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Es ist schockierend, in wie kurzer Zeit so vieles von dem, was übner Jahrzehnte aufgebaut wurde, wieder zerstört und in Frage gestellt wurde. Grüsse aus dem Elsass ins Elsass!

  2. Liebe deutsche freunde,
    Ich weigere mich zu glauben, dass die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern durch die Worte un Gesten einiger Verantwortungsloser beeinträchtig werden kann;
    Es lebe Europa und die deutsch-französische Freundschaft !!

  3. Wenn ich so ein Scheiss lese geht mir die Hutschnur hoch. Wieder muss dass Klischee des deutschen Rassismus erhalten. Wir müssen uns hier genauso an die gesetzlichen Regelungen halten, wie dies Leute grenzüberschreitend müssen. In anderen Ländern müssen wir uns an deren Regelungen halten, ob die in unseren Augen Sinn machen oder nicht. Das ist nicht immer erfreulich und macht vielleicht auch nicht immer Sinn. Was hat das mit Rassismus zu tun? Was hat das mit Freundschaft zerstören zu tun? Hochgradig beleidigend? Halted mal den Ball flach. Man kann über Sinn und Zweck mancher Regelungen streiten. Aber ich denke wenn die Situation umgekehrt wäre, wäre das Geschrei auf der anderen Seite gegen diese “Ungerechtigkeit” nicht so groß. Ihr, die solche Artikel schreibt und die, die es auch nich gut finden wie er geschrieben ist, sind die waren Spalter. Ich glaube nicht DASS euch wirklich etwas an der deutsch-französischen Freundschaft liegt, noch je gelegen hat. Reine Stimmungsmache, das einzige Arrogante ist dieser provokante Artikel!

    • Eurojournalist(e) // 13. April 2020 um 13:59 // Antworten

      Ihre Meinung… wenn Sie normal finden, dass sich inzwischen Landesregierungen dafür entschuldigen müssen, dass Franzosen an der Grenze mit “dreckiger Franzose” angesprochen werden, dann mag es diejenigen geben, die das totschweigen, und es gibt eben diejenigen, die davor warnen, dass gerade eine Entwicklung stattfinden, die das Veerhältnis auf lange Zeit trüben wird. Jeder darf gerne den Kopf in den Sand stecken und so tun, als ob alles in Ordnung sei, das bleibt Ihnen unbenommen.

    • Sylvain Dorffer // 2. Mai 2020 um 6:57 // Antworten

      Rassismus ist offensichtlich übertrieben, es gibt nur Menschen auf beiden Seiten, die sich nicht mögen, und wir haben so getan, als würden wir es ignorieren, zu denen Sie anscheinend gehören, aber es ist Ihr volles Recht

  4. Ich finde die aktuelle Situation mehr als bedenklich. Nicht nur das, durch solche Aktionen ein Keil in die Gesellschaft treibt sondern auch Wasser auf die Mühlen der Nationalisten ist. Die Politik muss sich die Kritik gefallen lassen das sie Entscheidungen treffen ohne Sinn und verstand. Ein Elsässer oder ein Deutscher der im Elsass wohnt und in Deutschland arbeiten tragen ja zum wirtschaftlichen Wohlstand bei. Selber dürfen sie aber nicht davon profitieren. Nein, im Gegenteil sie müssen noch die finanziellen Einbußen der Kurzarbeit mittragen um die Beamten, Arbeitslosen, Sozialhilfeempfänger, Flüchtlinge und Politiker zu finanzieren.
    Ich habe keine Angst vor dem Virus, Respekt ja. Aber ich habe Angst vor dem was dieses Virus mit uns macht.

    • Eurojournalist(e) // 13. April 2020 um 14:02 // Antworten

      Danke für den Kommentar. Ich teile Ihre Meinung und Besorgnis und betrachte es als ein positives Zeichen, dass es noch Mitmenschen gibt, die der Situation anders als mit Durchhalte-Slogans begegnen. Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang die konstruktiven Ansätze der Verantwortlichen des Eurodistrikts PAMINA, über die wir morgen oder übermorgen berichten werden.

  5. Peter Wuttge // 13. April 2020 um 13:16 // Antworten

    Jaja die Rassisten, dagegen war Frankreich, das erste Land welches die Grenzen dicht gemacht hat. Niemand geht ins Elsass einkaufen, weil wir die um ein vielfaches restriktiveren Regeln achten. Und wer hier ein Feindbild gerade aufbaut und andere als Rassisten beschimpft? Das sind Sie, nicht wir.

    • Eurojournalist(e) // 13. April 2020 um 14:00 // Antworten

      Interessant, dass Sie mit keinem Wort auf die Vorfälle eingehen, die in diesem Artikel erwähnt sind. Mit Slogans werden wir die deutsch-französische Krise, die gerade auf uns zurollt, allerdings auch nicht lösen können.

    • Es gibt hier einige die über die Grenze kommen von Deutschland nach Frankreich um einzukaufen.

      Es war vorallem auch vor Ostern noch so

    • Das ist nicht richtig es kommen immer noch Deutsche einkaufen im Elsass,da dir Französisch Grenze nicht zu ist. Sie sollten sich mal besser erkundigen,es gibt in jedem Land Leute die sich nicht an die Regel halten auch die Deutsche gehören dazu.

    • Jacky Reinbold // 26. April 2020 um 1:26 // Antworten

      Herr Wuttge,
      Sie glauben wohl, dass es nur franz. Grenzgänger gibt, aber leider gibt es mittlerweile Grenzgänger in jede Richtung, da beide Länder Jahrzente etwas aufgebaut haben, dass EU heißt. Es geht ja wohl darum, dass Leute die arbeiten müssen auch Essen und einkaufen müssen, in diesem Fall leider Grenzüberschreitend. Müssen die Elsässer deshalb nun ein Kennzeichen am Hals tragen oder sehen Sie ein, dass hier etwas nicht stimmt?
      Würden Sie das auch tun, wenn Sie Ihren Urlaub in Spanien, Italien oder an der Côte d’Azur in Zukunft verbringen möchten?

  6. Solche Berichte gefährden die Deutsch-Französische Freundschaft. Ich bin Deutsche,lebe im Elsass und bin Grenzgänger.
    1.ich wurde von meinem Arbeigeber sofort ins Homeoffice geschickt. Es ist eine reine Entscheidung des Arbeitgebers ob auf bestimmte Personen verzichtet werden kann oder nicht, ich habe von genügend französischen Arbeitnehmern gehört die derzeit zu Hause bleiben müssen(100% Kurzarbeit… das ist sicherlich auch nicht jedem recht finanziell)
    2.es gibt Gesetze(die gibts auch hier auf der französischen Seite und die sind weitaus schärfer als sie derzeit in Deutschland sind. Bsp. Man darf 1std pro Tag Sport draußen machen, maximal 1km vom Wohnort entfernt, kein Fahrradfahren als Sport und keine Einkäufe die weiter als 10km vom Wohnort entfernt sind… da wäre bei einem Einkauf in Deutschland schon die erste Strafe in Frankreich fällig).
    Das Gesetz in Deutschland wurde mit den neuen Grenzgängerpapieren verschärft und wer sie gelesen hat weis: es ist verboten aus einem Risikogebiet Baden-Württemberg zu durchqueren z.B. per Auto oder Wege außerhalb des Arbeitsweges zu fahren. Auch einkaufen wird explizit erwähnt als Verbot. Und auch scharfe Kontrollen(wie hier in Frankreich auch) wurden angekündigt.
    Nun Frage ich mich wo hier schikaniert wurde? Hier wurden Gesetze die derzeit gültig sind nicht eingehalten(vielleicht sogar mit Absicht, denn Grenzgänger können in der Regel sehr gut deutsch lesen) und diese wurden bestraft. Zu Recht!!! Sorry dieser Bericht ist einfach nur unnötig und schlecht recherchiert!
    Ob freiwillig jemand aus Deutschland ins Elsass fährt und in ewiger Schlange vor den Märkten steht um einzeln eingelassen zu werden, bezweifle ich stark. Ich würde lieber in Deutschland einkaufen, doch auch als deutsche mit deutschen Papieren respektiere ich die derzeitige Lage und bleibe im Elsass!

    • Eurojournalist(e) // 13. April 2020 um 15:02 // Antworten

      Ich empfehle dringend die Lektüre der Veröffentlichungen des Eurodistrikts PAMINA zu dem Thema. Dieser Eurodistrikt gehört zu den grossen Architekten der deutsch-französischen Freundschaft. Es ist einfach, sich am Autor dieses Artikels abzuarbeiten, bei dieser Institution dürfte es etwas schwerer sein, ihr “anti-deutsch-französische” Tendenzen zu unterstellen. Einfach mal lesen – https://www.eurodistrict-pamina.eu/fr/#.XpRiUbjW3Uc

      • Es geht hier um den Artikelschreiber und den Aussagen die hetzerisch sind. Ich sage es noch einmal: jeder der gegen gültiges Gesetz verstößt (ob in Deutschland oder in Frankreich) und erwischt wird, wird bestraft und das ist richtig. Man sollte sich zum Schutze der schwachen und Risikogruppen dran halten. Ist ja nicht für die Ewigkeit und dann können wieder alle einkaufen wo auch immer sie möchten!

        • Eurojournalist(e) // 14. April 2020 um 23:21 // Antworten

          Nanana, hetzerische Aussagen. Ich verstehe ja, dass Sie wie viele in dieser Situation nervös sind, aber bleiben Sie bitte im Rahmen. Lesen Sie mal, wenn die Schnappatmung etwas abgeklungen ist, die offiziellen Stellungnahmen auf der Internet-Site des Eurodistrikts PAMINA, denen selbst Sie keine “Hetze” vorwerfen können, denn immerhin handelt es sich bei dieser deutsch-französischen Körperschaft um ganz grosse Architekten der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Ich verstehe sehr gut, dass nicht wahr sein kann, was aber leider wahr ist und mit Law-and-order-Kommentaren werden Sie die deutsch-französische Freundschaft nicht retten. Aber bleiben Sie ruhig bei Ihrer Meinung, wir bleiben bei der unseren.

    • Sylvain Dorffer // 2. Mai 2020 um 7:15 // Antworten

      Keine angst ,sie bleiben willkommen bei uns !

  7. Georg Schlereth // 13. April 2020 um 14:41 // Antworten

    Ich Wohne seit 30 Jahren im Elsass als ich den unsäglichen Strobel im Fernsehen seine Rede halten sah war mir klar dass Europa ein Märchen ist. Meine Freunde verteilen sich auf beide Länder und haben Probleme mit dem was abgeht. Ich kann nur jedem Betroffenen raten vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen.
    PS: Falls es sich noch bekannt war, in der BRD hortet man Toilettenpapier, in Frankreich Baquette, Rotwein und Kondome, man wäre sich nicht im Weg gestanden.

  8. Ja das ist nicht normal als mir Pendler nicht einkaufen dürfen in deuchland aber nuch für arbeit ich findet das Diskrimination.

  9. Ich finde es auch allerhand was da beschlossen wurde, bin auch deutsche und wohne im Elsass und arbeite in Deutschland. Muss seit den Grenzschliessungen das doppelte an Kilometer machen und stehe jeden Morgen im Stau, was ich aber viel schlimmer finde, sind wirklich die Anfeindungen, die ich mit bekomme gegenüber meinen französischen Freunden, und ich schäme mich zutiefst für das dumme verhalten einiger Menschen in Deutschland. Dieser Artikel hat mir aus der Seele gesprochen und ich bedanke mich sehr für diesen Artikel. Es geht nicht darum, ob ich unbedingt meine Dinge in Deutschland einkaufen muß, ich finde hier im Elsass auch alles was ich brauche… Ich glaube trotz allem noch an die Deutsch-Französische-Freundschaft, allerdings hat die EU meiner Meinung nach kläglich versagt

    • Eurojournalist(e) // 15. April 2020 um 22:27 // Antworten

      Liebe Frau Rouffet, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir glauben auch nach wie vor an die deutsch-französische Freundschaft, doch wenn man diese wieder auf den Stand von vor der Krise bringen und weiter aufbauen will, dann muss man die Dinge auch beim Namen nennen. Wenn man die Dinge nicht deutlich anspricht, dann bleiben sie und belasten das Verhältnis noch viel länger. Es wird in nächster Zeit leider noch etliches zu kritisieren geben, aber es wird auch Positives zu berichten geben – beides haben wir uns zur Aufgabe gemacht! Kommen Sie gut durch’s “Confinement”!

  10. Markus Fechner // 16. April 2020 um 13:58 // Antworten

    Was soll dieser Scheis , von Rassismus?
    Oder Menschen 2 Klasse, Sie Arbeiten aus freien Willen in Deutschland und verdienen da wohl nicht Schlecht.
    Aber wenn ich sehe ,( wohne im Grenzgebiet) wie Sie einkaufen und in welcher Masse Sie Artikel einkaufen ( Hygenieartikel) und zum Schluss sind wir die Dummen. Da wir nichts bekommen.
    Nur weil drüben solche Artikel das Doppelte Kosten. ?! Und kommt mir bitte nicht, ihr Deutsche kauft auch bei “Uns ein”, was WASSER / KAFFEE?
    Einfach realistisch die ganze Sache sehen mit dem nötigen Respekt vor der Entscheidung.
    Und, wenn’s diese Artikel zu Teuer sind dann geht auf die Strasse, wie ihr es damals wegen den Steuern gemacht habt.
    Oder Einfacher, kauft bei euch und u unterstützt euer Land damit

    • Eurojournalist(e) // 16. April 2020 um 20:20 // Antworten

      Na ja, Ihr Kommentar bestätigt leider jeden Satz in diesem Artikel.

      • Krätzschmann Bettina // 18. April 2020 um 8:16 // Antworten

        Ganz meiner Meinung, enttäuschend. Es gibt Alles was man zum Leben braucht auf beiden Seiten der wiedererschaffenen Grenze. Ich hatte keinen Mangel weder an Klopapier noch an Hefe. Man könnte viele psychologische Theorien zur Gruppenbildung und Anfeindung hier anwenden : macht Angst, stellt einen Schuldigen hin und alle stürzen sich drauf ohne nachzufragen.

    • Sylvain Dorffer // 2. Mai 2020 um 7:09 // Antworten

      Ich folge ihren rat ,danke!

  11. klaus oechsler // 24. April 2020 um 8:35 // Antworten

    Auch bei uns in Wintersdorf kam es zu solchen Äußerungen. Eine Frau wurde des Ladens verwiesen mit der Aussage sie sei Elsässerrin.das geht gar nicht. Viel eicht sollte man solche Geschäfte einfach auch meiden.

  12. Jacky Reinbold // 26. April 2020 um 0:32 // Antworten

    Dieser Artikel beruht leider auf der Realität, auch wenn ich persönlich, als franz. Grenzgänger sowohl mein Arbeitgeber und meine deustchen Kollegen schätze. Corona kristalisiert am Ende nur den schon existierenden Hintergrundhass gegen franz. Grenzgänger, durch einen Teil der verschlossenen und gefrusteten deutschen Bevölkerung in den Grenzregionen.

    Komischerweise versteht man in Deutschland kein Spass, wenn dieser Hass von den Schweizern gegen deutsche Grenzgänger gerichtet wird.

    Es ist bedauerlich, dass es ein Ministerpräsident nicht versteht sich diplomatischer zu äußern, somit verantwortet er in Zukunft den erlittenen Beziehungsschaden, hauptsächlich in Kehl.

    Ich setze weiterhin auf Europa, unserer einzige Chance in der globale Welt.

  13. Jacky Reinbold // 26. April 2020 um 0:54 // Antworten

    ich sehe nicht weshalb ein Grenzgänger, unter Einhaltung der gewünschten Sicherheitsregeln nicht, wie jeder, auf dem Rückweg im Supermarkt einkaufen dürfte.

    Das Argument den Zugang Elsässern zu verbieten und die Polizei zu rufen, erweckt dunkle und unbefugt dumme Verhalten.

    Die Regeln sind heute in Frankreich strenger, und der Grenzgänger ist kein Supermarkt-Tourist, sondern ein arbeitender Bürger, somit ist die Gefahr sich innerhalb Deutschands anzustecken letztendlich höher.

    Schließlich ist Deutschland mit China wirtschaftlich wesentlich tiefer verknüpft und daher mehr gefährdet als geglaubt, auch wenn Corona über unglückliche Umstände bisher in Frankreich schimmere Auswirkungen hatte (Nachbarschaft zu Italien, internationaler Religiöser Treff in Mulhouse)

    Wir wünschen Deutschland alles Gute, und bleibt trotz all dem Hass gesund.

  14. Je trouve sa vraiment de la discrimination que nous les pendler ont a plus le droit de faire les courses en Allemagne ont a le droit de se mélanger avec des collègues Allemands au travail mais ont a pas le droit de faire les courses lamentable

  15. Je trouve sa vraiment de la discrimination que nous pendler ont a plus le droit de faire nos courses en Allemagne mais ont a le droit de contaminer nos collègues Allemands aux travail vraiment lamentable ce n est pas la discrimination sa

  16. Sylvain Dorffer // 1. Mai 2020 um 20:14 // Antworten

    Was halten von all dem ? Ich mag meine Nachbarn im Badische, aber ein für alle Mal würde ich gerne wissen, ob ich willkommen bin oder nicht !

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