Kicken am Oberrhein – gar nicht gut…

Für die Erstligisten vom Oberrhein gab es am Wochenende, lassen Sie uns zählen, null Punkte. Allerdings spielten auch nur zwei der drei Vereine in der Liga.

Das war ein ziemlich graues Wochenende für die Erstligisten vom Oberrhein... Foto: Peter Glaser baraida / Wikimedia Commons / CC0 1.0

(KL) – Autsch – das war nichts. Die null Punkte für den Oberrhein an diesem Wochenende sind zwar zu einem Drittel dem Umstand geschuldet, dass die reguläre Saison in der Schweiz vorbei ist und erst im Mai Meister- und Abstiegsrunde beginnen und der FC Basel nicht in den Pokal-Halbfinals stand, die am Wochenende stattfanden, aber was der Racing Club de Strasbourg und der SC Freiburg ablieferten, war alles andere als berauschend.

Der FC Basel bereitet sich gerade auf die Abstiegsrunde der Super League vor, was für die erfolgsverwöhnten Kicker vom Rheinknie eine ungewöhnliche Situation ist, an die man sich in Basel lieber nicht gewöhnen will.

Für den Racing Club de Strasbourg setzte es eine 1:3-Heimniederlage gegen OGC Nizza und nach wie vor fehlen zwei Pünktchen, um den Klassenerhalt auch mathematisch festzumachen. Drei Spieltage vor Ende der Saison hat Racing sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und sogar 10 auf den ersten direkten Abstiegsplatz, der damit bereits Geschichte für Racing ist.

Geradezu tragisch verlief der Spieltag für den SC Freiburg. Bis zur 82. Minute waren die Breisgauer, die zu diesem Zeitpunkt 1:0 gegen den VfL Wolfsburg führten, wieder mitten drin im Rennen um die europäischen Plätze, zumal die drei Konkurrenten um diese Plätze, der FC Augsburg, die TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt alle ihre Spiele verloren hatten. Wäre es bei diesem 1:0 geblieben, wäre Freiburg auf drei Punkte an Frankfurt heran gerutscht und hätte vier Punkte zwischen sich und die anderen europäischen Aspiranten gebracht. Doch es sollte nicht sein – die Wolfsburger schlugen in den letzten Spielminuten noch zweimal zu und gewannen das Spiel mit 1:2. Der Sportclub liegt damit auf dem 7. Tabellenplatz, kann sich zwar weiterhin Hoffnungen machen, doch nach solchen Spielen schwindet die Hoffnung dann doch ein wenig. Schade.

So richtig spannend wird es an den letzten Spieltagen eigentlich nur für den SC Freiburg. Dessen Restprogramm ist mit den Spielen in Köln, gegen Heidenheim und bei Union Berlin nicht gerade das schwerste, aber auch diese Spiele sind alles andere als Selbstläufer. Racing ist so gut wie gerettet und in der Abstiegsrunde in der Schweiz müsste es mit dem Teufel zugehen, dass die Basler noch in Schwierigkeiten kommen. Und so heißt es, gerade nach einem verkorksten 0-Punkte-Wochenende – Daumen drücken, ins Stadion gehen und die Oberrhein-Teams anfeuern!

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