Das höchste Fest der Christenheit

Heute ist Karfreitag, der Auftakt zum wichtigsten Fest der Christenheit. Doch dürfte heute kaum jemandem zum Feiern zumute sein, denn fast die ganze Welt befindet sich im Krieg.

Dass sich Straftäter Donald Trump mit Jesus Christus vergleicht, ist Blasphemie in Reinkultur. Foto: Tranceliner / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0int

(KL) – Wie schön wäre es, wenn wir Ihnen jetzt einfach „Fröhliche Ostern“ wünschen könnten. Doch was ist „fröhlich“ in einer Zeit, in der täglich getötet und gestorben wird, in der sich die Länder dieser Welt immer feindseliger allen anderen gegenüber zeigen und jedem klar ist, dass es in absehbarer Zeit nicht besser, sondern schlimmer werden wird?

Natürlich wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern nur das Allerbeste, und dass wir alle an diesem Wochenende aufwachen und erfreut feststellen, dass wir den ganzen uns umgebenden Wahnsinn nur geträumt haben. Aber leider ist dieser Wahnsinn die heutige Realität und da viele unserer Politiker im In- und Ausland immer noch nicht begriffen haben, dass Europa gerade mit Wladimir Putin und Donald Trump zwei hoch gefährliche Feinde hat, kriechen westliche Politiker immer noch in Trumps Enddarm.

Dass der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehle gegen die Kriegsverbrecher Putin und Nethanjahu ausgestellt hat, ist richtig. Die ganze Welt würde diese Leute gerne auf der Anklagebank eines Gerichts sehen, doch wäre es nun an der Zeit, auch gegen Donald Trump einen solchen Haftbefehl auszustellen, statt weiterhin zu versuchen, sich seine Gunst durch Schleimerei zu erschleichen.

Dass Trump sich nun verbal mit Jesus Christus vergleicht, ist nackte Blasphemie. Trump hat bisher nichts, aber auch gar nichts Positives auf der Welt bewirkt, er ist ein verurteilter Straftäter, dessen Platz nicht in Washington, sondern in einem Gefängnis wäre. Eine Verhaftung dieses Mannes wäre für die Welt das schönste Ostergeschenk, aber dazu wird es wohl leider so schnell nicht kommen.

Die Preise explodieren, der Osterausflug zu den Eltern oder anderen Freunden oder Verwandten dürfte für viele ausfallen, die sich die aktuellen Spritpreise nicht mehr leisten können. Die ganze Welt ist in Unordnung geraten, die für sehr viele Menschen bedrohlich ist – an den Kriegsschauplätzen der Welt sogar lebensbedrohlich.

Und so wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, kein „fröhliches“, sondern ein „positives“ Osterfest, zusammen mit den Menschen, die Ihnen nahestehen und ohne, dass es in diesen Tagen zu neuen Katastrophen kommt. Also – Ihnen allen das bestmögliche Osterfest! Immerhin soll sogar das Wetter mitspielen…

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