Der NATO-Psychokiller
Wieder einmal muss sich Donald Trump wie ein Punk in Anzug und Krawatte beim NATO-Gipfel in der Türkei aufführen. Der Mann ist eine Schande für die USA und die NATO.
Auch in der Türkei benimmt sich der orange Präsident wie ein jugendlicher Punk. Unerträglich. Foto: DonkeyHotey / Wikimedia Commons / CC-BY 2.0
(KL) – Kaum ein Song beschreibt den verhaltensgestörten US-Präsidenten Donald Trump besser als „Psycho Killer“ von den Talking Heads. Beim NATO-Gipfel in der Türkei wurde Trump einmal mehr seinem jämmerlichen Ruf gerecht, was allerdings die westlichen Staatenlenker nicht davon abhielt, wie üblich zu Schleimen, was das Zeug hielt.
Picken wir einmal die übelsten Aussetzer von „Sleepy Don“ heraus – los ging’s mit einem Rundschlag gegen Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien, weil diese sich geweigert hatten, bei Trumps völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran mitzumachen, der wie so oft auf einer amerikanischen Lüge basierte, nämlich dass der Iran „wenige Wochen“ vor der Fertigsstellung einer Atombombe stünde. Als „Strafe“ kündigte Trump an, die amerikanischen Truppen aus Europa abzuziehen, was niemanden so richtig stören würde. Sollen sie zusehen, dass sie aus Europa verschwinden.
Dann bekam Spanien sein Fett weg. Die Beleidigungen, mit denen der NATO-Psychokiller Spanien überzog, waren unglaublich und Trump will jetzt jegliche Handelsbeziehungen mit Spanien einstellen und, oh Schreck!, auch nicht mehr nach Spanien reisen. Das dürfte allerdings auch Spanien gelegen kommen, denn wer will diesen Wahnsinnigen noch in seinem Land wissen?
Aber natürlich war das nicht alles. Erneut schwadronierte Trump darüber, dass die USA die Kontrolle über Grönland übernehmen wollen. Zwar präzisierte er nicht, wie er das zu tun gedenkt, doch die Bodenschätze Grönlands will sich der verurteilte Straftäter Trump nicht entgehen lassen.
Gab es eine starke Reaktion der Europäer? Solidarität mit Spanien und Grönland? Kommentare zu seinem jämmerlichen Iran-Krieg, für den er weder ein Ziel, noch eine Strategie, noch einen Plan hat? Nein, die üblichen Verdächtigen wie Chef-Schleimer Mark Rutte, aber auch Friedrich Merz, überschlugen sich erneut mit Sympathie-Adressen an denjenigen, der dabei ist, die Welt in Not und Elend zu stürzen.
Ach ja, und wo Trump schon dabei war, gegen die halbe Welt zu hetzen, kündigte er auch gleich das Ende des Waffenstillstands mit dem Iran an. Und schon gehen die Bombardierungen wieder los, schon ist die Passage durch die Straße von Hormuz wieder ein lebensgefährliches Unterfangen und die Kriegshandlungen haben auf beiden Seiten wieder durchgestartet.
Donald Trump ist die Personifizierung des Versagens, ein Kriegstreiber der übelsten Sorte, ein ungebildeter Bully, der sich nur deshalb so daneben benehmen kann, weil die NATO-Partner schlicht und ergreifend Angst vor seinem Zorn haben. Nur Putin und Xi Jinping können Trump Kontra geben und siehe da, vor den beiden kuscht Trump. Sich wie ein Schulhof-Bully führt er sich nur dort auf, wo man versucht, sich an ihn heranzuschleimen. Es wäre vielleicht an der Zeit, dass die Europäer endlich begreifen, dass diese Schleimerei zu nichts führt und dass man während des Rests der Amtszeit von Trump eine ganz andere, härtere Gangart gegenüber Washington anschlagen müsste.
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