Der zweite Gipfel „Wasserstoff ohne Grenzen®“

Der zweite Gipfel „Wasserstoff ohne Grenzen®“, der am 23. September in Karlsruhe-Pfinztal stattfinden wird, verspricht sehr interessant zu werden.

Der zweite Gipfel „Wasserstoff ohne Grenzen®“ wird sehr interessant! Foto: Organisatoren

(KL) – Am 8. November letzten Jahres hatte der Straßburger Verein „H2Strasbourg“ mit Hilfe mehrerer Partner, die sich diesem Projekt angeschlossen hatten, den ersten Gipfel „Wasserstoff ohne Grenzen®“ organisiert, bei dem Wissenschaftler, Politiker und Industrievertreter zu der Frage des Wasserstoffs und insbesondere zum Thema des natürlichen Wasserstoffs (H2nat) zusammenkamen, dessen weltweit größtes Vorkommen in Lothringen, in Folschwiller, entdeckt wurde. Am 23. September 2025 werden sich in Karlsruhe-Pfinztal, dem Sitz des Fraunhofer Instituts, Wissenschaftler, Politiker und Industrievertreter zum zweiten Mal treffen, um neue Impulse für die europäische Zusammenarbeit in diesem Bereich zu geben.

Dieser zweite Gipfel „Wasserstoff ohne Grenzen®“ wird von den beiden wichtigsten wissenschaftlichen Forschungs-Strukturen in Deutschland und Frankreich, dem Fraunhofer Institut und dem CNRS, und dem Verein „H2Strasbourg“ gemeinsam organisiert.

Es geht darum, die Dinge in Bewegung zu setzen, damit Frankreich die notwendigen Schritte unternimmt, um das Dossier Folschwiller voranzubringen“, erklärt Pascal Houssais, Vorsitzender von H2Strasbourg. „In der Region Grand Est haben wir das Glück, dass das CNRS einen echten Schatz entdeckt hat, den es nun zu heben gilt, und zwar auf europäischer Ebene!“. Es stimmt, dass H2nat (noch) nicht zu den Prioritäten der Energiestrategien in Frankreich und Deutschland gehört, was unverständlich ist, wenn man bedenkt, dass diese Ressource die Dekarbonisierung der Industrie über Jahrhunderte hinweg ermöglichen und so den Klimawandel bekämpfen wird.

Das Thema ist relativ neu“, erklärt Pascal Houssais, „und derzeit will die Regierung mehr auf Atomkraft und grünen Wasserstoff setzen, also Wasserstoff, der durch Elektrolyse hergestellt wird, ein Verfahren, das große und teure Anlagen erfordert, die bereits einen Großteil der gewonnenen Energie verbrauchen, wodurch grüner Wasserstoff wesentlich teurer ist als natürlicher Wasserstoff. Nach unserem ersten Gipfel im November letzten Jahres haben sowohl die Region Grand Est als auch Bayern ihre Bereitschaft erklärt, ein gemeinsames, ja sogar europäisches Projekt für den Standort Folschwiller in Lothringen ins Auge zu fassen, und dieser zweite Gipfel möchte konkrete Impulse in diese Richtung geben!“

Die Liste der Redner dieses zweiten Gipfels „Wasserstoff ohne Grenzen®“ wird gerade fertiggestellt und das Interesse ist schon jetzt groß. Wenn die besten Wissenschaftler Deutschlands und Frankreichs ihre Talente und ihr Know-how kombinieren, kann das schließlich zu sehr interessanten Ansätzen führen.

Die Politik muss mit der Wissenschaft in Kontakt stehen“, meint Pascal Houssais, „denn die Politik muss den Rahmen schaffen, der es den Wissenschaftlern ermöglicht, Fortschritte zu machen. Und in diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, die Industrie anzuhören, die ihrerseits tatsächlich den Energiewandel hin zu einer sauberen und billigeren industriellen Produktion vollziehen kann und muss.“

Die Anmeldungen für diesen zweiten Gipfel „Wasserstoff ohne Grenzen®“ beginnen in wenigen Tagen, und Eurojournalist(e) wird alle Schritte dieses Projekts mit seinem unglaublichen Potenzial begleiten!

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