Die Fußball-WM 2026 kann unmöglich in den USA stattfinden
Angesichts der Handlungen des Präsidenten Trump, ist es nicht mehr vorstellbar, dass die WM 2026 dort stattfindet, wo sich der Neonazismus breitgemacht hat.
Die Fußball-WM 2026 muss den USA entzogen werden. Foto: The White House from Washington, DC / Wikimedia Commons / PD
(KL) – Das wird knackig für den in den Augen vieler Experten wohl korruptesten Sportverband der Welt, die FIFA. Bei der Vergabe der alle vier Jahre stattfindenden WM bevorzugt die FIFA Länder, in denen Diktatoren viel Geld für „Whitewashing“ ausgeben, doch jetzt ist ein Punkt erreicht, in dem es nicht mehr vorstellbar ist, im Sommer diese WM in den USA, Kanada und Mexiko auszutragen, zu einem Zeitpunkt, zu dem der US-Diktator die beiden benachbarten Ausrichter-Nationen bedroht und zahlreiche Fans, die zu diesem Event kommen wollten, vom Visa-Stopp der USA betroffen sind und gar nicht einreisen können. Und wenn sie dann doch einreisen könnten, sind sie von der US-Gestapo ICE bedroht und ihres Lebens nicht sicher. Unter diesen Umständen muss den USA diese WM entzogen werden.
Nun war die FIFA noch nie zögerlich, sich von den schlimmsten Diktatoren und Menschenrechtsverletzern bezahlen zu lassen. Vier Jahre nach der Annexion der Krim durch Putin, fand die WM 2018 in Russland statt. Die WM 2022 in Katar war nicht weniger skandalös, aber 2026 in den USA geht überhaupt nicht mehr.
Natürlich wird FIFA-Chef Gianni Infantino nicht einmal im Traum daran denken, den USA diese WM zu entziehen, doch die Unterstützung dieses Mannes für ein gefährliches, neofaschistisches Regime, das nicht nur seine Nachbarn, sondern die ganze Welt bedroht, sollte endlich dazu führen, dass die nationalen Fußball-Verbände der FIFA den Rücken kehren und einen alternativen Verband gründen. Ein solches Vorgehen hat es schon in vielen Sportarten gegeben und da die FIFA sich nun als Unterstützerin von Neofaschisten entpuppt, ist jeder nationale Verband, der in der FIFA bleibt, gleichzeitig ebenfalls ein Unterstützer eines Diktators, der zwar den lächerlichen FIFA-Friedenspreis erhalten hat, ansonsten aber Krieg und Gewalt über die Welt bringt.
Die einzig denkbare Alternative wäre, dass die FIFA die in den USA geplanten Spiele absagt und diese auf die beiden anderen Ausrichterländer Kanada und Mexiko überträgt. Wer dennoch an dieser WM teilnimmt, bei der es nur ganz am Rande um „Sport“ geht, macht sich mitschuldig an den Verbrechen dieses Präsidenten und seiner Handlanger, die allesamt in nicht allzu langer Zeit für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.
In nur wenigen Wochen und Monaten ist aus den USA das geworden, was nach 1933 aus Deutschland geworden ist. Diese Entwicklung durch die Austragung einer WM zu adeln, ist ebenfalls ein Verbrechen.
Dass viele Fans, man spricht von 17.000, ihre bereits erstandenden Tickets für Spiele in den USA zurückgegeben haben, das zeigt, dass die Fußballfans mehr Anstand und ein Gefühl dafür haben, was in den USA gerade passiert, als die FIFA. Es kann nicht Aufgabe der FIFA sein, diesen wahnsinnigen Präsidenten zu unterstützen – und das gilt eben auch für die nationalen Verbände. In Großbritannien haben bereits mehrere Abgeordnete überparteilich den britischen Verband aufgefordert, kein Team zur WM in die USA zu schicken und man kann nur hoffen, dass andere Länder anfangen, sich ebenfalls darüber klar zu werden, was es bedeutet, diese WM in den USA zu spielen, als sei alles normal und in Ordnung. In den USA 2026 ist nichts mehr normal und nichts mehr in Ordnung und deshalb muss diese WM verlegt, verschoben oder abgesagt werden.
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