Donald Trump startet den nächsten Krieg
Der Möchtegern-Friedens-Nobelpreisträger Donald Trump steht ganz kurz davor, einen Krieg gegen Venezuela zu starten. Dabei geht es nur vordergründig um Drogen.
(KL) – Seit einigen Wochen greifen amerikanische Soldaten Boote vor Venezuela an, bei denen es sich angeblich um Drogenkuriere handelt. Dabei wurden bislang rund 80 Personen getötet, wobei es allerdings bislang keinerlei Nachweis gibt, dass es sich tatsächlich um Drogenkuriere gehandelt hatte. Jetzt fährt Trump schwere Geschütze vor Venezuela auf und kündigt eine „Militäroperation“ an, bei der es allerdings weniger um Drogen geht, als viermehr darum, den venezuelanischen Präsidenten Maduro zu stürzen, auf den die USA ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar ausgesetzt haben.
Maduro gehört zwar zu den übelsten Diktatoren und Wahlfälschern Südamerikas, doch kann es nicht sein, dass man Länder überfällt, deren Regimes einem nicht gefallen. Das war bislang eigentlich eher der Stil von Wladimir Putin, doch jetzt ist es auch der Stil von Donald Trump. Wie gut, dass das Nobelpreiskomitee in Oslo dem Druck widerstanden hat, ausgerechnet den verurteilten Kriminellen Trump mit dem Nobelpreis zu ehren…
Abgesehen davon, dass Trumps „Militäraktion“ bereits läuft, plant der US-Präsident offenbar noch eine wesentlich härtere Gangart. „Ich kann Ihnen nicht sagen, was es sein wird, aber ich habe meine Entscheidung so gut wie getroffen“, sagte Trump auf Reporterfragen. Fakt ist aber, dass Trump den größten Flugzeugträger der Welt, die „Gerald R. Ford“, mit mehr als 5000 Soldaten und 75 Flugzeugen, F-35-Flugzeuge, weitere Kriegsschiffe und ein Atom-U-Boot in die Karibik verlegt hat. Die Reaktion in Venezuela ist ebenso klar – die dortigen Soldaten trainieren bereits den Dschungel- und Guerilla-Kampf.
Laut einer Umfrage befürworten allerdings nur 35 % der Amerikaner eine solche militärische Operation in Venezuela, was bedeutet, dass der ohnehin schon unter massivem „Epstein-Druck“ stehende Trump damit keine Punkte für die „Mid-Term-Wahlen“ sammeln wird.
Einmal mehr zeigt sich, dass die Welt momentan von Wahnsinnigen regiert wird und es ist immer noch erstaunlich, dass die Europäer weiterhin dem „Führer der westlichen Welt“ den Hof machen. Nicht vergessen sollte man auch, dass Trump zwar scherzhaft, aber mit mehr als ernstem Hintergrund bei einem Pressegespräch sagte, dass wenn sich die USA 2029 im Krieg befänden, es dann eben keine Wahlen geben würde. Was bedeutet, dass er dann einfach so lange weiter im Amt bleiben wird, wie der Krieg nicht beendet ist. So, wie es aussieht, ist der Mann gerade dabei, den Krieg loszutreten, den er hierfür braucht.Die USS Gerald R. Ford ist bereits in der Karibik…

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