Ja, dann geht doch!
Trump, Rubio und Hegseth werden nicht müde, die Europäer wegen deren Nicht-Teilnahme am US-Angriffskrieg im Iran zu beleidigen. Und jetzt will Trump die NATO wohl verlassen.
„Noch nie in der Geschichte wurden die USA und ihr Präsident mehr respektiert als heute“... wirklich? Foto: Jacques Tilly / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0int
(KL) – Die permanenten, kindischen und trotzigen Drohungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump sind ermüdend. Nicht nur, dass der Mann jetzt einen Krieg nach dem anderen führt, um von den Epstein-Files abzulenken, jetzt dreht er sogar durch, weil sich die NATO-Partner nicht an seinem planlosen Angriffskrieg im Iran beteiligen wollen. So bezeichnete Trump die NATO als „Papiertiger“ (und fügte hinzu „und Putin weiß das auch“). Aber begreift der Mann, dass ihm seine „Bromance“ mit Putin keine Pluspunkte bringt, sondern ihn selbst als immer unzuverlässiger dastehen lässt? Sollten die USA die NATO verlassen wollen, dann sollen sie jetzt gleich gehen. Und ab dem Zeitpunkt könnte man in Europa auch endlich einen Haftbefehl gegen Trump wegen dessen Kriegsverbrechen ausstellen.
Außenminister Marco Rubio versuchte dann, die Trump’sche Babysprache ins Englische zu übersetzen und das klang dann so: „Wir bitten sie (die Europäer) nicht, Luftangriffe durchzuführen. Wenn wir sie brauchen, damit sie uns die Nutzung ihrer Militärstützpunkte erlauben, lautet ihre Antwort nein. Warum sind wir dann in der Nato? Diese Frage muss man stellen und leider werden wir diese Beziehung nach Beendigung dieses Konflikts neu bewerten müssen.“. Damit sollten die USA dann nicht allzu lange warten, denn wenn es das Ziel der USA ist, sich mit ihrer verstörten Regierung vollständig zu isolieren, dann sind sie auf dem besten Weg dahin.
Und selbst zum Thema NATO lügen Trump und Konsorten. Denn wenn sie ständig behaupten, die USA würden „zwei Drittel“ des NATO-Budgets stemmen, so sind es tatsächlich 16 % und sollten die USA tatsächlich aus der NATO aussteigen wollen, so, wie sie es mit vielen anderen internationalen Organisationen auch getan haben, dann sollen sie eben gehen. Denn solange Trump in Washington am Ruder ist, können die USA niemanden mehr ein Partner sein, denn dazu ist dieser Mann zu verrückt.
Und so bleibt die Feststellung, dass Donald Trump nicht etwa als ein großer Präsident in die Geschichtsbücher kommen wird, sondern als großer Versager, dessen Wankelmut allen seinen „Feinden“ in die Karten gespielt und alle seine „Partner“ verprellt hat. Die Rechnung zahlt, wie sollte es anders sein, das amerikanische Volk, von dem ein Drittel derart verblendet und uninformiert ist, dass es Trump immer noch wie einen Heiligen verehrt. Aber lange wird das für die USA nicht mehr gutgehen…
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