Jimmy Cliff ist gestorben

Die Helden unserer Jugend sterben. Mit Jimmy Cliff ist nun einer der ganz Großen des Reggae im Alter von 81 Jahren von uns gegangen. Möge er im Himmel seine Buddys wiedersehen.

Das war seine Welt, das war sein Leben - Jimmy Cliff war ein begnadeter Live-Performer. Foto: Eva Rinaldi / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 2.0

(KL) – Zusammen mit Bob Marley und Peter Tosh gehörte Jimmy Cliff zu denjenigen Künstlern, die den Jamaika-Sound in die ganze Welt trugen und die Reggae-Rythmen in das Tanzbein der Welt einpflanzten. Mit Hits wie „The harder they come“ oder „I can see clearly now“ eroberte Jimmy Cliff die Charts und die Herzen der Fans.

Jimmy Cliffs Musik war weniger politisch als die von Bob Marley, auch weniger fordernd als die von Peter Tosh, dem Kämpfer für die Legalisierung von Cannabis, sondern sehr kompatibel mit dem westlichen Musikgeschmack, was dazu beitrug, Reggae einem sehr breiten Publikum zugänglich zu machen.

Ständiger Gast auf den großen Festivals, liebte Jimmy Cliff den Kontakt mit seinem Publikum und war ein großer Live-Performer. Als Vertreter der ersten Generation der großen Reggae-Künstler war Jimmy Cliff einer derjenigen Künstler, die den Sound von Jamaika weltweit zu einem Erfolg machte.

Bob Marley ist bereits 1981 gestorben, Peter Tosh 1987 und nun ist mit Jimmy Cliff der dritte große Reggae-Künstler der ersten Generation von uns gegangen – die Helden unserer Jugend müssen nun im Himmel weiterjammen. Mögen sie das in Frieden tun.

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