Kicken am Oberrhein – Auf und Ab…

Während in der Schweiz die Winterpause bereits begonnen hat, mussten die drei anderen Teams vom Oberrhein am Wochenende noch einmal spielen. Mit unterschiedlichem Erfolg.

Für drei der vier Teams vom Oberrhein sieht es am Jahresende 2024 recht gut aus... Foto: DiscoA340 / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0int

(KL) – Bevor nun Kicker, Trainer und Fans in eine kurze Feiertagspause gehen, mussten drei der vier Oberrhein-Teams am Wochenende bei sehr frischen Temperaturen noch einmal Fußball spielen. Dies taten sie mit sehr wechselhaftem Erfolg und es gab enorme Sprünge in den jeweiligen Tabellen.

Der FC Basel sitzt bereits unter dem Weihnachtsbaum und kann während der Feiertage einen erfreulichen Blick auf die Tabelle werfen, wo die Kicker vom Rheinknie in der Schweizer Superleague auf dem zweiten Platz stehen. Hier geht es am 19. Januar gleich mit dem Spitzenspiel zwischen Tabellenführer FC Lugano und dem FC Basel weiter, einem Spiel, das bereits richtungsweisend sein könnte.

Für den Racing Club de Strasbourg war das Pokalspiel beim unterklassigen Namensvetter Racing Racing Calais RUFC eine Art besseres Trainingsspiel und die Elsass-Kicker kamen mit einem souveränen und wenig überraschenden 3:0-Erfolg vom Ärmelkanal zurück. Doch so, wie Racing in der Tabelle der Ligue 1 steht (13. und mitten drin im Kampf um den Klassenerhalt), sollten die Spieler bei der Weihnachtsgans etwas auf die Bremse treten und möglichst schnell das Training wieder aufnehmen…

Der SC Freiburg kam beim 1:5 bei Meister Bayer Leverkusen heftig unter die Räder. Abgeschossen wurden die Breisgauer fast im Alleingang vom tschechischen Nationalstürmer Patrick Schick, der gleich viermal gegen die Freiburger traf. Durch diese deftige Niederlage stürzt der SC vom 5. auf den 9. Tabellenplatz ab und verabschiedet sich vorerst aus dem Rennen um die europäischen Plätze. Allerdings geht es in der Bundesliga in diesem Rennen um Europa sehr eng zu und ebenso schnell, wie es bergab geht, kann es auch wieder bergauf gehen.

Der Karlsruher SC verbringt die Feiertag auf einem Aufstiegsplatz zur Bundesliga. Durch das 2:1 im Topspiel beim SC Paderborn, der bis zu diesem Spiel Tabellendritter war, springen die Karlsruher vom 7. auf den 2. Tabellenplatz der 2. Bundesliga – nur der 1. FC Köln steht nach seinem knappen Sieg beim 1. FC Kaiserslautern noch vor den Nordbadenern. In der 2. Bundesliga, in der sich die Teams bis zu Tabellenplatz 10 Hoffnungen auf den Aufstieg machen können, dürfte es allerdings bis zum Ende der Saison sehr knapp zugehen. Doch mit dem Sieg in Paderborn hat der KSC eindeutig seine Ambitionen untermauert und steht heute dort, wo wir ihn gerne auch nach dem letzten Spieltag sehen würden.

Am Ende des Fußballjahrs 2024 ist am Oberrhein nur ein Team gefährdet und das ist der Racing Club de Strasbourg. Es sieht zwar so aus, als seien einige Teams der Ligue 1 noch schlechter aufgestellt, doch verlassen sollte man sich darauf nicht. Ansonsten stehen die Teams gut da, der KSC und der FC Basel stehen auf dem zweiten Platz in ihren Ligen und der SC Freiburg kann sich mit ein, zwei Erfolgen auch schnell wieder an die europäischen Plätze heranrobben, wobei keiner der drei zuletzt genannten Vereine Abstiegssorgen haben muss. Also, ihr Oberrhein-Kicker, schöne Feiertage, erholt euch gut und fangt nicht zu spät wieder mit dem Training an…

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