Kicken am Oberrhein – eher enttäuschend…

Für die vier Proficlubs vom Oberrhein verlief das Wochenende ziemlich mau. Nur der FC Basel konnte mal wieder gewinnen, die anderen Teams schossen nicht einmal ein Tor.

21 Tore am letzten Spieltag er Saison - das war knackig! Foto: Wutthichai Charoenburi from Bangkok / Wikimedia Commons / CC-BY 2.0

(KL) – Wir sind nun in der entscheidenden Phase der Saison 2025/26 und die Wochenenden bescheren den Fußball-Fans am Oberrhein nicht nur Freude. So gewann am Wochenende zwar der FC Basel, doch weder der Karlsruher SC, noch der Racing Club de Strasbourg, noch der SC Freiburg erzielten wenigstens ein Tor. Doch wenn man keine Tore schießt, dann gewinnt man auch keine Spiele. Aber der Reihe nach…

Der FC Basel konnte wieder mal ein Spiel gewinnen und das 3:1 gegen Servette Genf war auch mehr als nötig, wollen die Basler in der Meisterrunde wenigstens noch einen Qualifikationsplatz für einen europäischen Wettbewerb holen. Aber das ist noch weit entfernt und die Basler müssen in den nächsten Spielen diesen Sieg bestätigen.

Zum zweiten Mal hintereinander kam der Racing Club de Strasbourg gegen ein schlecht platziertes Team nicht über ein 0:0 hinaus. Nach dem 0:0 beim Vorletzten AJ Auxerre endete das Spiel gegen den FC Paris mit dem gleichen Ergebnis. Und Spieltag nach Spieltag entfernen sich die europäischen Plätze immer weiter. Immerhin – im Achtelfinale der Conference League gewannen die Elsässer bei Rijeka in Kroatien mit 2:1 und haben im Rückspiel diese Woche eine große Chance auf das Viertelfinale.

Beim Pfalz-Baden-Derby kam der Karlsruher SC beim 1. FC Kaiserslautern mächtig unter die Räder. Das 0:3 ging auch in der Höhe in Ordnung und der KSC muss weiterhin aufpassen, nicht in die Abstiegszone zu rutschen. Die ist noch 8 Punkte entfernt, aber dennoch ist die Gefahr noch lange nicht gebannt.

Für den SC Freiburg könnte die Saison weniger erfolgreich verlaufen, als es noch vor ein paar Wochen den Anschein hatte. In der Europa League gab es gegen den KRC Genk in Belgien ein 0:1 und das gleiche Ergebnis stand am Ende des sonntäglichen Heimspiels gegen Union Berlin. Nach oben geht in dieser Saison nichts mehr, nach unten aber zum Glück auch nicht. Jetzt heißt es Daumen drücken für das Rückspiel gegen Genk und natürlich für das Halbfinale im DfB-Pokal beim Angstgegner VfB Stuttgart.

Im Schlußspurt dieser Saison brauchen alle vier Profi-Clubs dringend Punkte und Erfolgserlebnisse, da sie ansonsten alle ihre Saisonziele abhaken müssen. Und damit sind jetzt auch die Fans gefordert, denn die Teams brauchen jetzt jede Unterstützung, die sie bekommen können. Auf geht’s!

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