Kicken am Oberrhein – kein einziger Sieg
Ein maues Wochenende für die vier Profiteams vom Oberrhein – drei Unentschieden und eine Niederlage sind keine sonderlich gute Bilanz.
Erfolg und Niederlage liegen dicht beieinander... auch und vor allem im Sport! Foto: Wutthichai Charoenburi from Bangkok / Wikimedia Commons / CC-BY 2.0
(KL) – Was für ein seltsames Wochenende – drei der vier Oberrhein-Clubs haben Unentschieden gespielt, ein Ergebnis, das jetzt im letzten Saisondrittel niemanden sonderlich nach vorne bringt. Und der FC Basel bleibt in seinem Formtief stecken und verlor sein Spiel gegen Angstgegner FC Sankt-Gallen. Sang- und klanglos. Aber der Reihe nach…
Tja, der FC Basel, immerhin amtierender Meister und Pokalsieger, kommt und kommt nicht aus seiner Krise heraus. Beim FC Sankt-Gallen setzte es eine harte 0:3-Niederlage und auf dem 4. Platz der Super League geht für den FC Basel nach oben und nach unten nicht mehr viel. Nach gutem Start in die Saison ist diese Formkrise unerklärlich – Ausscheiden aus der Europa League, aus dem Schweizer Pokal und auch die Meisterschaft ist kein Thema mehr. Eine Saison zum Vergessen.
Das Spiel des Racing Club de Strasbourg beim Vorletzten AJ Auxerre war enttäuschend. Wer gegen einen Abstiegskandidaten nur ein 0:0 über die Zeit rettet, der wird es schwer haben, in der Endphase der Saison die benötigten Punkte für einen europäischen Platz zu holen. Und dennoch ist Racing derjenige der vier Oberrhein-Clubs, der im Rennen um Europa am besten dasteht.
Ein dramatisches Spiel erlebten die Fans in Karlsruhe beim Spiel des Karlsruher SC gegen Dynamo Dresden. Beim 3:3 wurde den Fans ein starker Kampf geboten und der Ausgleich für den KSC fiel erst in der 90+4. Minute. Das Tor zum Ausgleich erzielte, wie sollte es auch anders sein, Kapitän Marvin Wanitzek.
3:3 endete ebenfalls das Spiel des SC Freiburg gegen Bayer Leverkusen. Ein hochklassiges Spiel von zwei guten Teams, das die Freiburger sogar fast noch gewonnen hätten, wäre das letzte Tor von Matthias Ginter (der bereits den 3:3-Ausgleich erzielt hatte) in der Nachspielzeit nicht wegen Abseits aberkannt worden. Ein echtes Spitzenspiel, das den SC Freiburg allerdings dem Ziel „Europa“ kein Stück näherbringt. Aber die Zuschauer waren begeistert und das ist auch nicht zu vernachlässigen.
Wir befinden uns im letzten Saisondrittel und eigentlich kann nur noch der Racing Club de Strasbourg in der Meisterschaft sein Saisonziel „europäischer Platz“ erreichen. Allerdings steht der SC Freiburg noch im Halbfinale des DfB-Pokals und auch im Achtelfinale der Europa League und könnte hier die mittelmäßige Saison in der Bundesliga vergessen machen. In den kommenden Wochen stehen wichtige Spiele für alle vier Oberrhein-Clubs an – jetzt sind die Fans gefordert, ihre Teams zu unterstützen! Auf geht’s!
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