US-Frieden ist nicht viel wert…
Auch, wenn Donald Trump ständig davon schwadroniert, wie viele Kriege er beendet haben will und dabei Millionen Menschen gerettet hat, sollte man besser nicht so genau hinschauen.
Köpfchen schiefgelegt und im Baby-Sprech haarsträubende Lügen erzählen - das ist das Markenzeichen von Donald Trump... Foto: Jackson A. Lanier / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0int
(KL) – Seit sich der durchgeknallte US-Präsident in den Kopf gesetzt hat, dass er den Friedensnobelpreis verdient hätte, wird er nicht müde, sich selbst dafür zu loben, dass er x Kriege beendet habe und damit Millionen Menschen das Leben retten konnte. Trump ist wie ein kleines Kind, das im Kindergarten damit ein wenig Anerkennung erheischen will, dass er unglaubliche Lügengeschichten erzählt. Schade, denn Trump beendet keineswegs Kriege, sondern lässt diese immer weiter eskalieren. Dass ihm FIFA-Boss Gianni Infantino den „FIFA-Friedenspreis“ verliehen hat, macht das alles sowohl für Trump wie für Infantino nur noch peinlicher.
Besonders stolz war Trump, dass er den Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha „beendet“ habe. Entlang der 800 km langen Grenze zwischen beiden Ländern ist der Konflikt wieder aufgeflammt, die thailändische Luftwaffe fliegt Angriffe auf Kambodscha und das Land versucht in aller Eile rund 40.000 Menschen aus der Konfliktzone zu evakuieren. Der thailändische Ministerpräsident Anutin Charnvirakul erklärte, dass es keine weiteren Verhandlungen mehr geben würde und das war es dann mit dem tollen Trump-Frieden, für den er tatsächlich nicht mehr als die Blechmedaille der FIFA verdient hat.
Ob Gaza, Thailand, Ukraine und andere Kriegsschauplätze – Trump beendet keine Kriege, sondern zettelt selber welche an, wie in Venezuela oder Kolumbien. Um sein Versagen in der Ukraine zu bemänteln, hat er flugs eine neue „Sicherheitsdoktrin“ schreiben lassen, mit der er den Europäern und natürlich auch der Ukraine den Mittelfinger hinhält. Doch nicht nur, dass er sich als unfähig erweist, seine vollmundigen Ankündigungen umzusetzen, dazu hat er auch in den USA ein neofaschistisches System eingeführt, den Rechtsstaat weitgehend ausgehebelt und lässt seine „US-Gestapo“ ICE Angst und Schrecken in den amerikanischen Städten verbreiten.
Wäre Trump nur ein Schwätzer und Schaumschläger, dann wäre das ärgerlich, aber nicht weiter schlimm. Doch faktisch macht er alles schlimmer, was er anfasst, wobei er allerdings nie vergißt zu betonen, mit schief gelegtem Köpfchen und Baby-Sprech, wie unglaublich großartig er doch sei. So behauptete er erst vor wenigen Tagen, dass er mit seinen Strafzöllen 300 Millionen Amerikaner gerettet habe. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner und hätte Trump von der amerikanischen Gesamtbevölkerung 90 % gerettet, dann hätten die das wohl mitbekommen.
Dass Trump nun einen Bericht vorgelegt hat, der ihm geistige und körperliche Fitness attestiert, ist schon fast ein Witz. Interessant wäre es, Trump von einem unabhängigen Arzt untersuchen zu lassen, denn man kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Mann nicht unter multiplen Pathologien leidet.
Donald Trump ist die fleischgewordene Lüge und „Fake News“, einer dieser wahnsinnigen Weltenführer, die gerade mit vereinten Kräften die Welt in die Katastrophe führen. Frieden wird es unter Trump nicht geben, denn dazu reichen seine Fähigkeiten nicht aus. Langsam scheint das sogar schon den europäischen Spitzenkräften zu dämmern, doch das nützt noch nicht viel, denn als Antwort auf dieses grundlegende Konzept der transatlantischen „Freundschaft“, fällt den „Willigen“ nach wie vor nichts anderes ein als weitgehend leere Propagandasprüche, die diesen Willigen auch den Spitznamen „Schulhof-Gang“ eingebracht haben.
Jetzt, zum Jahresende, sieht es weltweit immer düsterer aus und Donald Trump hat die ganze Welt seit fast einem Jahr getäuscht, mit der Ankündigung, Frieden schaffen zu wollen. Stattdessen hat er die USA in einen „Schurkenstaat“ verwandelt, sich die Taschen gefüllt und man darf gespannt sein, ob die amerikanischen Wähler ihm 2026 bei den „Mi-Term elections“ das Handwerk legen. Es wäre höchste Zeit.
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