Vor 639 Tagen veränderte sich die Welt

Am 7. Oktober 2023 erschütterten die Hamas-Terroristen mit ihren barbarischen Mordanschlägen die Welt. Inzwischen ist ihnen so ziemlich alles verziehen worden.

Die Stimmen, die wie hier in Berlin die Freilassung der Geiseln der Hamas fordern, werden immer leiser... Foto: Eurojournalist(e) / CC-BY 2.0

(KL) – Das wird jetzt vermutlich kaum jemand lesen wollen, denn die Terroristen der Hamas haben es durch geschickte Kommunikation und die Unterstützung einer verwirrten Linken in Europa geschafft, sich als Opfer darzustellen. Dass diese brutalen Terroristen heute von vielen als „Freiheitskämpfer“ betrachtet werden, ist nichts anderes als die generelle Unterstützung des Terrorismus, ein Ritterschlag für Mord, Folter, Vergewaltigung und eben Entführungen. Dass die Situation in Gaza und dem Westjordanland eskaliert, verdankt die Welt in erster Linie diesen Terroristen, die in unseren Breitengraden jedes Wochenende von Demonstranten bejubelt werden.

Jedoch ist die Apologie des Terrorismus ein Straftatbestand, was in Frankreich dazu führte, dass die Europaabgeordnete und Greta Thunberg-Freundin Rima Hassan allen Ernstes vorschlug, den entsprechenden Paragrafen ersatzlos zu streichen und somit die Werbung für terroristische Organisationen straffrei zu stellen. Ein echtes Glück für die Terroristen, eine so prominente Botschafterin in der europäischen Politik zu haben.

639 Tage, 639 Nächte, eingesperrt in dunkle Tunnel, orientierungslos, verängstigt, zum Teil gefoltert, zum Teil vergewaltigt – doch die Welt hat die israelischen Geiseln in der Hand der Terroristen längst vergessen. Dabei gibt es zahllose Video- und Fotoberichte des barbarischen Blutrauschs der Hamas-Terroristen, doch das alles scheint vergeben und vergessen zu sein und die Terroristen haben insofern gewonnen, dass sie eine weltweite Welle des Antisemitismus losgetreten haben, den wir so schnell nicht mehr loswerden.

Gleichzeitig haben die Terroristen die 2 Millionen Einwohner von Gaza als Geiseln und menschliche Schutzschilde genommen – die israelischen Interventionen in Gaza und im Westjordanland könnten längst beendet sein, würden die Terroristen nicht die Bevölkerung von Gaza opfern, damit ihre Kollegen von anderen Terrororganisationen ihnen bei ihrem genozidären Endziel helfen, nämlich der Vernichtung des Staats Israel.

Niemand kann sagen, wie viele der seit 639 gemarterten israelischen Geiseln noch am Leben sind – und das ist Teilen der westlichen Linken auch vollkommen egal. Dass diese verwirrten Demonstranten dem internationalen Terrorismus Beifall klatschen, scheinen sie nicht zu begreifen. Da ist es einfacher, Greta Thunberg und Rima Hassan für ihren Segeltörn und einen sechsstündigen „Hungerstreik“ zu bejubeln, während sie den Terrorismus hoffähig machen.

Der wichtigste Schritt, um die schier unauflösbare Situation in Gaza in eine andere Richtung zu bringen, ist die sofortige Freilassung der noch in der Hand der Hamas befindlichen Geiseln. So lange das nicht passiert, werden die Menschen in Gaza und Israel weiter leiden. Verantwortlich dafür ist die Hamas und daher gibt es momentan eine Forderung: #bringthemhome !

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