Wer trägt die Schuld an der Entwicklung in Gaza?
Die Welt fordert Israel auf, die fürchterliche Lage in Gaza humanitär zu lösen. Seltsam ist, dass niemand Forderungen an die Hamas stellt, die diese Situation zu verantworten hat.
Gaza – die Veerantwortung für dieses Drama tragen die Terroristen der Hamas. Foto: Palestinian News & Information Agency (Wafa) in contract with APAimages / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 3.0
(KL) – Die Welt steht auf dem Kopf. LBGT-Aktivisten demonstrieren ihre Solidarität mit der Hamas (Homosexualität wird von der Hamas mit dem Tod bestraft), Frankreich wird den Palästinenerstaat im September anerkennen, die USA und Israel beenden die Gespräche in Doha, da „die Hamas keinerlei Interesse an einem Waffenstillstand zeigt“ und die Welt prügelt weiterhin auf Israel ein, dessen Interesse ist, die immer noch in der Hand der Terroristen befindlichen Geiseln zu befreien. Aber niemand hinterfragt die Rolle der Hamas in dieser Katastrophe – dabei waren es die Terroristen der Hamas, die diese am 7. Oktober 2023 ausgelöst haben und seitdem nicht nur israelische Geiseln festhalten, sondern auch die 2 Millionen Einwohner von Gaza, die diesen Terroristen ebenso ausgeliefert sind wie die israelischen Geiseln.
Doch die Verantwortung für diese schlimme Situation will die Hamas nicht wahrhaben und da passt es wunderbar, dass Teile der westlichen Linken die Terroristen weiterhin als „Befreiungskämpfer“ bejubelt und dabei nicht nur generell die Apologie des Terrorismus betreiben, sondern die terroristischen Aktionen der Hamas als „legitim“ adeln – was nichts anderes bedeutet, dass in den Augen dieser verstörten Linken künftig Terrorismus als Aktionsform in Ordnung ist. Bombenanschläge, Morde, Vergewaltigungen und Entführungen – das sind also für diese Leute legitime Aktionsformen.
Natürlich ist es richtig, Israel aufzufordern, humanitäre Hilfen nach Gaza durchzulassen, denn die dortige Bevölkerung ist nach übereinstimmenden Berichten akut vom Hunger bedroht, und das schon eine ganze Weile. Dass in dieser Situation die Hamas arrogant auf Forderungen besteht, die niemals erfüllt werden können, dass die Hamas alle Bemühungen für einen Waffenstillstand sabotiert, macht diese westlichen Linken noch nicht einmal nachdenklich.
Die Täter-Opfer-Umkehr, die seit dem 7. Oktober 2023 erfolgreich von der Hamas betrieben wird, kann und darf Israel nicht beeinflussen. So lange die Hamas weiter Geiseln festhält, so lange die Hamas auch die palästinensische Bevölkerung Gazas als Schutzschilde missbraucht, so lange die Hamas die immer lauter werdenden Proteste der palästinensischen Bevölkerung brutal unterdrückt, wird es keine Lösung dieses Konflikts geben. Nicht einmal eine Feuerpause wollen die Terroristen akzeptieren, was nach langen Verhandlungen in Doha dazu führte, dass die US- und die israelische Delegation frustriert abgereist sind. Es wird Israel und seinen Partnern gar nichts anderes übrigbleiben, als den Kampf gegen die Hamas so lange weiterzuführen, bis die Terrororganisation nicht mehr existiert. Und natürlich denkt man in Washington und Tel Aviv laut über „alternative Möglichkeiten“ zur Befreiung der Geiseln nach, wie der Sondergesandte Steve Witkoff erklärte. Dass diese „alternativen Möglichkeiten“ erneut zu heftigen Kollateralschäden führen werden, ist klar. Doch sollte man in dieser Situation endlich nach anderthalb Jahren anfangen, über die Verantwortung der Terrororganisation zu sprechen, statt barbarische Mörder zu „Helden“ hochzustilisieren.
Die Hauptforderung, um überhaupt einen Weg hin zu Lösungen zu öffnen, ist einfach: Die Hamas muss sofort und bedingungslos die verbliebenen 49 Geiseln freilassen, von denen 27 wohl nicht mehr am Leben sind. Solange die Terrororganisation dies nicht tut, wird es keinen Tag Ruhe in Gaza geben, werden weiter Menschen in Gaza sterben, und die Verantwortung dafür tragen Terroristen, die von verstörten Zeitgenossen wie Greta Thunberg gefeiert werden.
Die Hamas hat die Wahl, wie es in Gaza weitergeht. Und offensichtlich sind die Terroristen bereit, die gesamte Bevölkerung Gazas für ihre genozidären Pläne zu opfern, denn das Ziel der Terroristen, die Vernichtung des Staats Israel und die Ermordung jüdischen Lebens, hat sich zu keinem Zeitpunkt geändert. Dass die Welt heute die Forderung stellt, dass die Situation in Gaza entschäft und geregelt werden muss, ist gut und richtig. Doch sollte diese Forderung nicht an Israel gestellt werden, sondern an die Terroristen der Hamas – denn diese tragen die Verantwortung für alles, was in Gaza seit dem 7. Oktober 2023 passiert.
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