Höggschte Konzentration!

Die deutsche Nationalmannschaft kennt nun ihre Gegner in der WM-Qualifikation für das denkwürdige Weihnachtsturnier 2022 in Katar. Das wird eine Aufgabe für Jogis Buben!

Bereits 2018 spielte Armenien gegen Liechtenstein - wird dies das Finale um den Gruppensieg? Foto: Preacher lad / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0int

(KL) – Nach Jogi Löws Pressekonferenz am Montag ist klar – der Mann will kämpfen. Für seinen Job, für den deutschen Fußball, für den Neuaufbau einer Mannschaft. Nach dem 0:6 von Sevilla ist aber klar, dass ab sofort kein Spiel mehr einfach sein wird. In jedem Spiel wird das gefordert sein, was Jogi Löw eigentlich in jedem Spiel fordert – höggschte Konzentration. Schauen wir uns die Gegner an.

Rumänien ist 37. der FIFA-Weltrangliste und damit der schwerste Gegner des deutschen Teams. Angesichts der Verunsicherung des deutschen Teams muss hier mit dem Schlimmsten gerechnet werden.

Ganz schwer wird es auch gegen Island (FIFA-Ranking Platz 46). Nachdem das deutsche Team bereits in der Vergangenheit Probleme mit Inselstaaten aus dem Nordmeer hatte, beispielsweise gegen die Zauberkicker von den Färoer-Inseln, wird das ganz, ganz schwer.

Nord-Mazedonien liegt auf Platz 65 der FIFA-Weltrangliste und ist die große Unbekannte. Auch hier können Jogis Buben Federn lassen. Und daheim? Vielleicht wenigstens einen Punkt holen?

Gegen Armenien (FIFA-Ranking Platz 99) könnten wir Glück haben, das Land ist gerade von einem militärischen Konflikt erschüttert. Vielleicht sind deren Kicker dann nicht so konzentriert, so dass es zu einem knappen Erfolg reichen könnnte.

Die Stunde der Wahrheit schlägt allerdings gegen Liechtenstein. Der 181. der FIFA-Weltrangliste hat nichts zu verlieren und gegen solche Gegner tut sich das deutsche Team genauso schwer wie gegen alle anderen. Doch hier ist klar – sollte es in Vaduz eine Niederlage setzen, dann dürfte Jogis Stuhl dann doch wackeln…

Die Qualifikation beginnt im Frühjahr und wer weiß, vielleicht scheitert das deutsche Team ja in der Qualifikation. Dann müssten wir wenigstens 2022 kurz vor Weihnachten nicht in den Morgenstunden in Fußball-Stimmung kommen. Und das wäre ja auf eine Art auch ein Erfolg. Go, Liechtenstein, go!

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